Seit 1987 lädt der Historische Verein Karlstadt Kinder ein, Geschichte nicht nur zu hören, sondern sie selbst zu machen.
Lernen, ausprobieren, erinnern
Seit 1987 ist der HVK jährlich mit Veranstaltungen im Ferienprogramm für Kinder vertreten. Die enge Zusammenarbeit mit allen Schulgattungen dokumentiert sich in Arbeitsblättern, Unterrichtsmodellen und Führungen für unterschiedliche Jahrgangsstufen.
Dem Arbeiten mit Grundschulkindern haben sich besonders Gustav Eichler und Georg Büttner mit ihren Helfern über Jahrzehnte gewidmet und über die Jahre mehrfach fortgebildet. Zusammen mit vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern und Fachleuten sind vielfältige Themen entstanden.
Beispiele aus dem Ferienprogramm
Ob beim praktischen Handwerk, beim Entdecken historischer Orte oder beim gemeinsamen Ausprobieren: Aus Geschichte wird eine Erfahrung, die in Erinnerung bleibt.
Gemeinsam aktiv Geschichte wird begreifbar, wenn Kinder selbst mitmachen.
Orte entdecken Führungen verbinden die Stadt, ihre Gebäude und ihre Geschichten.
Die Chronik der Themen
Von Waffeln über Papier, Archäologie und Handwerk bis hin zu Ausflügen: Diese Übersicht bewahrt die Vielfalt der Ferienprogramme.
Wir backen Waffeln (Gustav Eichler, Irmgard Heßler)
Wir töpfern einen Dreifuß (Wolfgang Merklein)
Waschen wie früher (Irmgard Heßler, Rosi und Hermann Knoch)
Papier schöpfen (Wolfgang Merklein)
Wir stellen einen Lederbeutel her.
Wir pressen Apfelsaft (Vinzenz Krebs)
Malen wie in der Steinzeit (Joachim Walther)
Stettener Lömmetrater – Wir bauen ein Fachwerkhaus (Vinzenz Krebs)
Vom Korn zum Brot (Georg Büttner)
„Braukunst“
„Geschichte des Geldes“ – Euros drucken (Joachim Walther) Aus Linoleum werden Druckplatten für den „Euro“ hergestellt. So können Kinder ihr eigenes Geld drucken und mit nach Hause nehmen.
Wir töpfern ein Windlicht (Manfred Schneider)
Spiele von gestern für Kinder von heute (Silvia und Georg Büttner)
Herstellen einer keltischen Gewandspange
Herstellen einer Kupferschale (Manfred Schneider) Erstmalig soll eine Verbindung mit dem Kupferschmiede- und Klempnermuseum erfolgen. Die Fertigung einer eigenen getriebenen Kupferschale wird ermöglicht.
Wir töpfern Kinderspielzeug aus Ton (Wolfgang Merklein)
Hügelgräber in Stetten – Schießen mit Pfeil und Bogen (Vinzenz Krebs)
Filzen von Wollbildern (Helga Frädrich mit Helferinnen Helga Khauer und Christa Eichler)
Kleine Müller mahlen (Karl Müller, Peter Maurer und Manfred Schneider
Wir basteln Hüte! Zwölf Mädchen haben dafür Interesse. Hermann Knoch hat die Hüte bereits vorgefertigt und sein Team, bestehend aus Irmgard Heßler, Rosi Knoch, Lioba Ehrenfels und Edda Müller, hilft beim Fertigstellen der Modelle.
Aquarellmalen (Gudrun Röhm)
Aquarellmalen (Gudrun Röhm) – Das Motiv sind Ringelblumen
Museumsnacht (Kein spezielles Ferienprogramm)
Wir malen mit Kreide (Elmar Döll)
Waschen wie früher (Irmgard Heßler, Annemarie Heuler)
Wir basteln ein Papiervögel-Mobile (Renate Hünig)
Stich um Stich
Schussern, Kreiseln, Stelzenlaufen – Kinderspiele im Jugendzentrum. (Anneli Bayer, Georg Büttner, Gustav Eichler und Gertrud Thörner)
Stampfen mit dem Butterfass – aus Rahm wird Butter (Maria Görlich)
Wie arbeiten die Archäologen – Besuch auf der Karlburger Ausgrabung (Andreas Wunschel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Jena)
Wohnen früher – Erlebnisführung im Stadtgeschichte-Museum (Gustav Eichler)
Der Müller und der Bäcker – Mahlen und Backen an der Rossmühle (Georg Büttner und Team)
Wieviel Pfeifen hat die Orgel? – Besuch in der Stadtkirche St. Andreas (Manfred Goldkuhle) (in den Jahren 2020 bis 2021 war Corona-bedingt Pause)
„Programm Sonnenstunden – Betreuung ukrainischer Kinder“ in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Main-Spessart sollen die Kinder ihre neue Heimat besser kennenlernen und werden durch die Stadt und auf die Karlsburg geführt
Besichtigung des Katzenturms und der Rossmühle für Grundschulkinder (Alfred Dill, Bob Emsden) und „Leben in der Steinzeit“ mit dem Experimental-Archäologen Harald Kremer aus Würzburg